Tschechische Glücksbringer

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Der Freitag, der 13., gilt als Unglückstag. Doch wie lässt sich dieses abwenden? Wir nennen Ihnen in unserem Sprachkurs einige Dinge, die dem Volksglauben nach als Glücksbringer gelten.

Foto: _Alicja_,  Pixabay,  Pixabay License

Manchen Gegenständen, Pflanzen, Tieren oder Menschen wird nachgesagt, Glück zu bringen – nosit štěstí. An erster Stelle steht dabei das vierblättrige Kleeblatt – čtyřlístek. Einigen Interpretationen nach bringt das Kleeblatt aber nicht dem Finder Glück, sondern demjenigen, dem es geschenkt wird.

Ein weiterer Glücksbringer ist das Hufeisen – podkova. Dieses wird über der Tür aufgehängt, um das Haus zu beschützen – chránit. Vorsicht aber, die offene Seite muss nach oben zeigen, sonst purzelt das Glück einfach wieder heraus.

Ein Glücksschwein – prasátko pro štěstí ist ein weiteres bekanntes Symbol. Die deutsche Redewendung „Schwein haben“ gibt es im Tschechischen aber nicht. Hierzulande ist es ein anderes Tier, das Glück bringen soll – nämlich die Spinne. Das allerdings nur in ihrer Verkleinerungsform Spinnchen – pavouček pro štěstí.

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Glück darf auch derjenige erwarten, der einen Schornsteinfeger – kominík trifft. Noch sicherer ist dies, wenn man ihn berührt – dotknout se oder einen Knopf an seiner Kleidung berührt – chytit se za knoflík.

Haben Sie eine Tasse zerbrochen, müssen Sie nicht traurig sein: Denn die Scherben bringen Glück – střepy nosí štěstí. Glück werden Sie ebenso haben, wenn Sie irrtümlich etwas verkehrt herum anziehen – obléci naruby.

Und wollen Sie jemandem toi, toi, toi wünschen, müssen Sie ihn im Tschechischen anspucken – poplivat. Auf Wiederhören! Na slyšenou!