Umfrage: Mehrheit der Tschechen spart Heizkosten

Rund 57 der Tschechen haben in den vergangenen beiden Jahren den Verbrauch an Heizenergie in ihren Wohnungen reduziert. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos für die tschechischen Energielieferanten hervor.

Am häufigsten haben die Menschen hierzulande die Temperatur zu Hause gesenkt oder das Heizverhalten geändert. Dies gaben 31 Prozent der Befragten an. Zu der zweiten Möglichkeit gehörten eine kürzere Heizsaison und eine bessere Regulierung der Heizungen in den einzelnen Wohnräumen. Die Raumtemperatur wurde meist um ein bis zwei Grad reduziert.

„Die tschechischen Haushalte haben in den vergangenen Jahren ihre Gewohnheiten deutlich geändert. Sie sind zu Einsparungen übergegangen und behalten dies trotz sinkender Energiepreise bei. Die Wohlfühltemperatur in den Wohnungen liegt meist bei 21 Grad, nur ein Fünftel der Menschen bevorzugt mehr als 22 Grad“, sagte der Direktor des Energieanbieters Epet, Roman Šmíd, der Presseagentur ČTK.

Ein Viertel der Befragten gab sogar an, dass es bei ihnen zu Hause im Winter meist zwischen 18 und 20 Grad warm sei.

Des Weiteren haben etwa 18 Prozent der Tschechen in den zurückliegenden Jahren in sparsamere Heiztechnik oder in eine bessere Wärmedämmung investiert beziehungsweise die Fenster ausgetauscht.

Nur knapp die Hälfte der Befragten sagte, dass sie die Heizung hochstellen würde, wenn ihnen kalt sei. Etwas über die Hälfte zieht sich hingegen eher etwas Wärmeres an.

Autor: Till Janzer | Quelle: ČTK
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