"Handbuch deutscher historischer Buchbestände in der Tschechischen Republik" ist erschienen

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Die Erschließung des in ganz Europa verstreuten deutschsprachigen Schrifttums vom Beginn des Buchdrucks bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts ist Ziel eines umfassenden 40-bändigen Werks, an dem seit 1983 an der Westfalischen Wilhelm-Universität in Münster gearbeitet und welches vom Georg Olms Verlag herausgegeben und von der Volkswagen Stiftung finanziell unterstützt worden ist. "Handbuch deutscher historischer Buchbestände" heißt dieses weit reichende Inventar, das als Wegweiser zu den Bestandskomplex in den einzelnen Bibliotheken dienen soll. Interessante Drucke deutscher Sprache gibt es nicht nur in Deutschland. Unter den nichtdeutschsprachigen Ländern nehmen Böhmen und Mähren die führende Stellung in Bezug auf die Anzahl der deutschen Bestände ein. An diesem Montag wurden in der Prager Nationalbibliothek die Bände des "Handbuches" vorgestellt, welche die Bibliotheken in der Tschechischen Republik betreffen. Marketa Maurova hat sich während der feierlichen Präsentation des Buches mit dem Leiter des Projekts, dem Münsterer Buchwissenschaftler und Anglist, Professor Bernhard Fabian unterhalten.

Soweit Professor Bernhard Fabian, der Herausgeber von "Handbüchern deutscher historischer Buchbestände".