• 23.04.2003

    Die tschechischen Brauereien haben im vergangenen Jahr über 18 Millionen Hektoliter Bier und damit 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr erzeugt. Der Export ins Ausland stieg sogar um knapp 6,5 Prozent an. Darüber informierte am Mittwoch der Tschechische Brauereiverband.

  • 22.04.2003

    Die Tschechische Republik beabsichtigt, zwanzig Experten nach Irak zu schicken. Diese werden den dortigen Institutionen helfen, sowie auch den tschechischen Unternehmern, die sich an dem Wiederaufbau des Landes beteiligen wollen. Das Außenministerium will in den nächsten Tagen einen Vermittler bestimmen, der nach Irak als erster aufbrechen soll. Der ursprünglich gewählte Diplomat musste aus gesundheitlichen Gründen wieder abberufen werden, sagte am Dienstag der tschechische Außenminister Cyril Svoboda in einer Sendung des BBC.

  • 22.04.2003

    Der tschechische Premier Vladimir Spidla hat am Dienstag die Bemühungen der Kommunisten, den EU Beitritt Tschechiens zu verzögern, als gefährlich bezeichnet. Diese könnten vor allem in jenem Moment an Bedeutung gewinnen, falls wenig Menschen am Referendum über den Beitritt Tschechiens teilnehmen sollten. Im Rahmen einer Debatte mit Studenten in Mlada Boleslav sagte Premier Spidla, er unterschätze die Kampagne der Kommunisten nicht. Vor allem gefährlich seien die Bemühungen der Kommunisten, das Land zu isolieren, denn dann würden sie für sich die beste Position verteidigen können.

  • 22.04.2003

    Der tschechische Präsident Vaclav Klaus und der tschechische Außenminister Cyril Svoboda sind am Dienstag zu gemeinsamen Gesprächen über ihre Einstellungen zur Europäischen Union zusammengetroffen. Grund des Treffens war, dass Klaus Svobodas Äußerungen über seine Einstellung zur europäischen Integration als beleidigend bezeichnet hatte. An seinen Aussagen ändere sich nichts, sagte Außenminister Svoboda nach dem Treffen. Svoboda hatte nach seiner Rückkehr aus Athen gesagt, dass Vaclav Klaus oberflächliche und unvollständige Informationen über das derzeitige Geschehen in der Union habe. Klaus hatte in Athen unter anderem gesagt, dass Tschechien nach seinem Beitritt einen Teil seiner Souveränität verlieren werde. Spannungen zwischen dem Präsidenten einerseits und dem Außenminister und dem Premier andererseits waren bereits im Laufe des informellen Treffens in Athen zur Unterzeichnung der Beitrittsverträge deutlich geworden.

  • 20.04.2003

    In der Nacht auf Sonntag brach vom Prager Flughafen Ruzyne ein weiteres Transportflugzeug mit Material für das tschechische Feldlazarett Richtung Kuwait City auf. Aus Kuwait wird das Material weiter in die südirakische Stadt Basra transportiert. Nach Worten von Vítezslav Bures von der Pressabteilung des Verteidigungsministeriums wurden mit dem Flugzeug 12 Personen und insgesamt 82 Tonnen Material befördert. Alle bisherigen Flüge, die mit dem Transport des Feldlazaretts zusammenhingen, waren problemlos und alle Mitarbeiter des 7. Feldlazaretts sind in guter Verfassung in Kuwait eingetroffen, erklärte Bures am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur CTK. Das tschechische Feldlazarett wird nur der Zivilbevölkerung dienen.

  • 19.04.2003

    Es wurde bislang noch nicht festgelegt, wo genau das tschechische Feldlazarett in der südirakischen Basra stationiert wird. Die Stelle unweit der städtischen allgemeinen Klinik zeigte sich wegen dem Terrain als wenig geeignet. Die tschechische Botschafterin in Kuwait Jana Hybásková erklärte am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur CTK, dass noch weitere Möglichkeiten überlegt werden. Für die Stationierung des Feldlazaretts seien - so die Botschafterin - fünf Hauptkriterien maßgebend. Der zuständige Ort wird rechtzeitig auf das Feldlazarett vorbereitet sein, betonte die Botschafterin. Das Feldlazarett wird etappenweise aus Tschechien nach Kuwait und von dort aus weiter nach Basra transportiert.

  • 19.04.2003

    Verteidigungsminister Jaroslav Tvrdík muss den geplanten Besuch bei der tschechischen ABC-Waffen-Abwehreinheit in Kuwait wegen einer leichten Viruserkrankung absagen. Ursprünglich sollte der Minister gemeinsam mit weiteren Vertretern der Armee und Mitarbeitern des Feldlazaretts am 22. und 23. April nach Kuwait reisen. Nach Worten des Sprechers des Verteidigungsministeriums wird diese Änderung den Transport des tschechischen Feldlazaretts in die Nähe der südirakischen Stadt Basra nicht beeinflussen. Bereits am Donnerstag reisten die ersten 40 Mitarbeiter des Feldlazaretts nach Kuwait. Das erste Transportflugzeug mit Material des Feldlazaretts brach am Freitag vom Prager Flughafen Ruzyne aus. Den Sanitätern werden auch Angehörige der in Kuwait stationierten tschechischen ABC-Waffen-Abwehreinheit helfen.

  • 19.04.2003

    Die Tschechische Republik bemüht sich Aufträge beim Wiederaufbau des Irak zu bekommen. Nach den Möglichkeiten der tschechischen Firmen wird sich ein Mitarbeiter des tschechischen Ministeriums für Industrie und Handel im Irak erkundigen. Darüber informierte die Tageszeitung Lidové noviny in ihrer Samstagausgabe

  • 19.04.2003

    Die 26-jährige irakische Frau mit ihrem kleinen Sohn, denen vor ungefähr zwei Wochen von den tschechischen Behörden die Einreise in die Tschechische Republik verweigert wurde, trotzdem dass die Frau ein gültiges Visum hatte, ist am Samstag in Prag eingetroffen. Die Frau, die diesmal von ihrem Mann begleitet wird, möchte ihrem 20 Monate alten Sohn, der an der Gehirnlähmung leidet, eine gute medizinische Behandlung in Tschechien vermitteln. Dem Kind und seiner Mutter steht bereits ein Zimmer an der Uni-Klinik für Kinderneurologie in Prag-Motol zur Verfügung. Die Kosten für den Krankenhausaufenthalt werden vom tschechischen Gesundheitsministerium übernommen.

  • 18.04.2003

    Der tschechische Staatspräsident Václav Klaus und Premier Vladimír Spidla haben sich am Freitagvormittag bei allen Menschen bedankt, die sich an den erfolgreichen Vorbereitungen der tschechischen Mitgliedschaft in der EU beteiligten. Der Präsident und der Premier trafen gemeinsam mit den Ministern und einigen namhaften Persönlichkeiten, einschließlich Václav Havel, zu einer feierlichen Versammlung im Regierungsamt zusammen. Gemeinsam feierten sie die Unterzeichnung des mit der EU geschlossenen Beitrittsvertrags. Spidla erklärte, die Unterzeichnung stelle den historischen Höhepunkt der tschechischen Bemühungen um die europäische Integration seit 1989 dar, und das Wichtigste erwarte das Land erst noch. Auch Klaus betonte, dass sich die Politiker und Bürger jetzt noch bemühen müssen, um sich in der EU zu bewähren. Dies werden wir alle bestimmt bewältigen, erklärte der Präsident. Premier Vladimír Spidla und auch Außenminister Cyril Svoboda stimmen der Meinung des Präsidenten nicht zu, dass Tschechien mit dem EU-Beitritt einen Teil seiner Souveränität verlieren würde. Der tschechische Botschafter bei der EU, Pavel Telicka, der Jahre lang Chefunterhändler mit der EU war, betonte, einheitliche Stanpunkte der tschechischen Politiker und Diplomaten würden die Position der Tschechischen Republik in der EU festigen.

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