30 Kilogramm Kokain in Torten von Berlin nach Prag geschmuggelt
Die tschechische Polizei hat Ermittlungen gegen sieben Ausländer und einen Tschechen eingeleitet. Der Vorwurf: Sie sollen über 30 Kilogramm Kokain geschmuggelt haben.
Die Bande soll das Rauschgift den Ermittlern zufolge mit Nachtbussen von Berlin nach Prag gebracht haben. Das Kokain wurde dabei in Sahnetorten versteckt. Zuvor wurden die Drogen für rund 25.000 Euro je Kilogramm erworben. Der Weiterverkauf in Prag erfolgte dann für 100.000 Kronen (4100 Euro) bis 150.000 Kronen (6200 Euro) je 100 Gramm. Kleinere Dosen seien auch über den Messengerdienst Telegram verkauft worden, hieß es. Die Drogenkuriere waren der tschechischen Polizei zufolge häufig junge Menschen, die sich in finanzieller Not befanden. Für die Lieferung einer Torte erhielten sie 25.000 Kronen (1000 Euro). Neben dem Kokain brachten die Schmuggler auch andere illegale Substanzen nach Prag, darunter LSD, Crystal Meth und MDMA.
Laut den Ermittlern war die Gruppe mindestens ab dem Sommer 2024 aktiv. Im Februar dieses Jahres erfolgten die ersten Festnahmen. Beschlagnahmt wurden neben 4,8 Kilogramm Kokain und sechs Kilogramm Cannabis auch Bargeld verschiedener Währungen im Gesamtwert von 500.000 Kronen (20.600 Euro), ein Auto und eine Armbanduhr im Wert von 400.000 Kronen (16.500 Euro). Fünf der Verdächtigen sind in Untersuchungshaft, einigen drohen Haftstraften von bis zu 18 Jahren.







