Staat investiert mehr in Forschung und Wissenschaft

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Der Staat will nächstes Jahr 28,6 Milliarden Kronen (1,05 Milliarden Euro) in die Wissenschaft investieren. Dies teilte der Vizepremier für Wissenschaft, Forschung und Innovationen, Pavel Bělobrádek (Christdemokraten), am Montag mit.

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Das Regierungskabinett billigte den Entwurf für die Haushaltsausgaben für Forschung, Experimentalentwicklung und Innovationen für die nächsten drei Jahre. Im Vergleich mit diesem Jahr steigt das Budget für die Wissenschaft um 1,7 Milliarden Kronen (62 Millionen Euro).

Nach einer sehr langen Zeit sei es gelungen, wenigstens die Grundparameter des Haushalts für Wissenschaft schon im Mai zu stabilisieren, erklärte Bělobrádek. Die Haushaltserhöhung ist insbesondere für den Aufbau von Forschungsinstitutionen bestimmt. In diesem Jahr umfasst das Budget 26,9 Milliarden Kronen (996 Millionen Euro).

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Die Forschungsinstitutionen könnten kommendes Jahr laut dem Vizepremier neben der vom Kabinett bereits gebilligten Summe noch eine halbe Milliarde Kronen (18,5 Millionen Euro) zusätzlich erhalten. Dies hänge, so Bělobrádek, jedoch davon ab, wie sich der Staatshaushalt entwickeln werde.

Die Regierung beschloss am Montag zudem, 2017 insgesamt 29 Milliarden Kronen (1,07 Milliarden Euro) und 2018 dann 29,2 Milliarden Kronen (1,08 Milliarden Euro) für den Bereich Forschung bereitzuhalten. Die beiden Summen sind jedoch niedriger, als der Vizepremier gefordert hatte. Er schlug vor, die Wissenschaft 2017 mit 29,3 Milliarden Kronen (1,08 Milliarden Euro) und 2018 mit bis zu 29,9 Milliarden Kronen (1,1 Milliarden Euro) zu finanzieren.