Karlsbrücke, Karlstein, Karlsbad

Karlův most (Foto: Štěpánka Budková)
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Willkommen bei Tschechisch gesagt. Man begegnet ihm in Prag und Böhmen nahezu auf Schritt und Tritt. Wem? König und Kaiser Karl IV. Im heutigen Sprachkurs einige Beispiele und Belege für diese Behauptung.

Karlův most (Foto: Štěpánka Budková)
Karl IV. – Karel IV. ist bekannt als großer Stifter und Erbauer. Der Herrscher hat Burgen, Klöster, Institutionen und Städte in Böhmen gegründet. Manchen von ihnen wurde später auch sein Name verliehen. Die älteste und renommierteste Hochschule hierzulande ist die Karlsuniversität – Univerzita Karlova. Sie wurde von Karl IV. im Jahr 1348 gestiftet und hat ihren Sitz in Prag. Ihr historisches Gebäude in der Altstadt heißt Karolinum. Der größte Platz Prags liegt in der von Karl IV. gegründeten Neustadt. In Erinnerung an ihn heißt er heute Karlsplatz – Karlovo náměstí. Dieser Name ist aber nicht der ursprüngliche, erst 1848 löste er die frühere Bezeichnung Viehmarkt ab. Seit dem 14. Jahrhundert verbindet die beiden Moldauufer eine Steinbrücke. Weil sie Karl IV. erbauen ließ, heißt sie heute Karlsbrücke – Karlův most.

Karlštejn (Foto: Štěpánka Budková)
Nicht weit von Prag entfernt liegt die berühmteste Burg Tschechiens: Karlstein – Karlštejn. Eine andere von Karl gegründete und nach ihm benannte Burg liegt am Fuße des Böhmerwaldes. Es ist Kašperk. Der tschechische Name ist entstanden durch die Verballhornung der deutschen Bezeichnung Karlsberg, also Karlova Hora. Und auch ein populärer Kurort trägt den Namen Karls IV., nämlich Karlsbad – Karlovy Vary. Auf Wiederhören in einer Woche! Na slyšenou za týden!