Tschechische Fußballvereine zahlten Spielerberatern im Jahr 2015 drei Millionen Euro

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Tschechische Profi-Fußballklubs haben im letzten Jahr 81,5 Millionen Kronen (3 Millionen Euro) für Spielerberater ausgegeben. Eine komplette Übersicht der Zahlungen musste den Regeln der Fifa nach vom Tschechischen Fußball-Verband veröffentlicht werden.

Kehinde Fatai  (Foto: Archiv Sparta Prag)
Am tiefsten musste Sparta Prag in die Tasche greifen. Der Verein bezahlte den Spielerberatern 36 Millionen Kronen (1,3 Millionen Euro). Dagegen hat der Brünner Fußballklub nur 230.000 Kronen (8500 Euro) für die Spielerberater ausgegeben. Sparta Prag musste mehr als 9 Millionen Kronen (330.000 Euro)bezahlen, als der Klub im letzten Jahr beispielsweise Kehinde Fatai, Marco Paixao oder Markus Steinhöfer aus dem Ausland nach Prag holte.

Die zweithöchste Summe – fast 8 Millionen Kronen (296.000 Euro) - gab Mladá Boleslav für die Dienste von Spielerberatern aus. Die dritthöchste Geldsumme zahlte überraschend Dukla Prag. Der Tabellenführer und Titelverteidiger Viktoria Pilsen liegt mit 5,3 Millionen Kronen (196.000 Euro) für die Spielerberater auf Rang sechs.



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Insgesamt elf Vereine der höchsten Fußballliga gaben mehr als eine Million Kronen (37000 Euro) für die Dienste von Spielerberatern aus. Slavia Prag gehört jedoch nicht zu den elf am meisten zahlenden Klubs. Am wenigsten investierten die Klubs von Olomouc, Zlín und Brno in Spielerberater. Sie überschritten die Summe von 300.000 Kronen (11100 Euro) nicht.

Die Fußballvereine bezahlen Spielerberatern vor allem eine Belohnung für die Vermittlung eines Transfers. Es kann sich aber auch um eine Belohnung für die Unterzeichnung eines Vertrags handeln. Sie können dem Berater auch einen vereinbarten Teil des Spielerlohns auszahlen.