Radio Prag International wünscht viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2026

Die erste Hörerpostsendung des Jahres 2026 ist da. Zum Auftakt möchten wir Ihnen alles Gute sowie viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2026 wünschen.

Das anstehende Jahr ist wichtig für Radio Prag International. Denn der Auslandssender des Tschechischen Rundfunks feiert ein bedeutendes Jubiläum. Und eben dies betrifft unsere Quiz-Frage im Januar:

In welchem Jahr nahm der Sender seinen Betrieb auf?

Schreiben Sie uns das Datum an [email protected].

Im Dezember wollten wir wissen, welche Kulturinstitution im sogenannten Messepalast (Veletržní palác) im Prager Stadtteil Holešovice ihren Sitz hat. Die richtige Antwort lautet: die Nationalgalerie Prag. Im Messepalast werden die Kunstsammlungen des 19. bis 21. Jahrhunderts in Dauerausstellungen gezeigt, außerdem finden dort verschiedene temporäre Ausstellungen statt.

Unter den Gewinnern eines Sachpreises ist auch Michael Barth aus Deutschland. Herzlichen Glückwunsch!


Und im Folgenden zitieren wir aus Ihren Briefen und Zuschriften. Zunächst einmal möchten wir uns für die netten Advents- und Nikolausgrüße sowie Weihnachts- und Neujahrswünsche bedanken, die Sie uns geschickt haben.

Zusammen mit Michael Lindner aus Gera blicken wir nun in die Zeit zurück, die Weihnachten vorausgeht. Was wäre die Adventszeit ohne sie – die festlich geschmückten Weihnachtsmärkte, die ab Anfang Dezember in fast allen kleinen und großen Städten ihre Tore öffnen und die Herzen erwärmen, schreibt Herr Lindner. Ihr Lichterglanz, der Duft nach gebrannten Mandeln, Glühwein und frischen Waffeln – sie alle würden für viele untrennbar zur Weihnachtszeit gehören, fährt er fort. Nach einem Rückblick in die Geschichte stellt er fest:

„Doch leider bleibt auch hier die Zeit nicht stehen. In den letzten Jahren ist aus der gemütlichen Tradition oft ein kostspieliges Vergnügen geworden. Die Preise für Speisen und Getränke steigen von Jahr zu Jahr, sodass es für viele Familien mit Kindern immer schwerer wird, unbeschwert zu genießen. Was einst für alle erschwinglich war, ist heute mitunter ein Luxus geworden. Und doch – trotz allem Trubel, Glanz und Kommerz – bleibt der Weihnachtsmarkt ein Ort, an dem die Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit und Gemeinschaft spürbar wird. Vielleicht braucht es manchmal nur einen Blick in die leuchtenden Augen der Kinder, um sich daran zu erinnern, worum es wirklich geht: um das Wunder der Weihnacht.“

Advent in Brno | Foto: Hana Řeháková,  Radio Prague International

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sei für viele ein festes Ritual in der Adventszeit, schreibt Michael Lindner. Dennoch beschwert er sich über die Preise, die in die Höhe gesprungen seien.

„Weihnachtsmärkte sollten für alle Menschen zugänglich und erschwinglich bleiben – Orte der Gemeinschaft, des Innehaltens, der Vorfreude. Ein Ort, an dem Sorgen draußen bleiben und Herzen sich wärmen – nicht nur am Glühwein, sondern auch an Begegnungen mit anderen Menschen und Erinnerungen. Bleibt zu hoffen, dass es gelingen wird, die Weihnachtsmärkte wieder näher an ihre ursprüngliche Idee heranzuführen: ein Ort der Freude, der Wärme und des Friedens für alle – nicht nur für die mit dem dicken Geldbeutel. Denn gerade in einer Zeit, die oft so kalt erscheint, brauchen wir Orte, an denen es im Herzen warm bleibt.“

Mit Bedenken und Befürchtungen blickt Dieter Feltes aus Pyrbaum auf die aktuellen Entwicklungen in Europa:

„Wieder geht ein Jahr zu Ende, und leider ist noch kein Frieden in Europa. Es ist nur zu hoffen, dass sich die Auseinandersetzung nicht auch auf den westlichen Teil von Europa ausbreitet. Wie sieht das tschechische Volk diesbezüglich die Situation?“

Es ist schwer, von einer Perspektive des tschechischen Volkes zu sprechen. Man kann sich auf Umfragen stützen, die zeigen, dass die meisten Tschechen aufgrund des Krieges in der Ukraine eine Verschlechterung der Sicherheitslage wahrnehmen und eine Ausweitung des Konflikts befürchten. In einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut NMS Mitte Dezember durchführte, haben 60 Prozent der Befragten den russischen Angriffskrieg in der Ukraine als größtes Risiko für 2026 genannt. Noch ein Prozent mehr, also 61 Prozent der Bürger, stuften die Gefahr von Terroranschlägen durch Islamisten in Europa als die größte Gefahr ein.

Martina Pohl hat uns in ihrem Schreiben einen guten Start für das neue Jahr 2026 und weiterhin Frieden gewünscht. Sie schreibt zudem:

„Fast in allen Bereichen werden mittlerweile 3D-Drucker in der Arbeitswelt eingesetzt. In den letzten Jahren gab es bei den Materialien diesbezüglich viele Neu- und Weiterentwicklungen. Defekte oder fehlende Gegenstände können mithilfe des 3D-Druckers ersetzt werden. Auch in der Baubranche hält diese Technik immer mehr Einzug, und Brücken, Häuser oder ganze Gebäudeteile entstehen am professionellen 3D-Drucker, wie in Ihrem Beitrag ‚Tschechische Architektur aus dem 3D-Drucker‘ zu hören war. Faszinierend finde ich auch das 3D-Modell der astronomischen Uhr, welches in Prag ausgestellt ist.“

Gefallen habe ihr auch der Beitrag über das geschichtsträchtige Fußballspiel, das vor 125 Jahren zwischen DFC Prag und FC Bayern stattfand.

„Wer hätte nach diesem Spiel gedacht, dass aus den Bayern eine so erfolgreiche Mannschaft wird. Ein klein wenig stolz bin ich auf eine Autogrammkarte, die ich von der Legende Sepp Maier, dem ehemaligen Rekordspieler des FC Bayern, erhalten habe. Wenn man bedenkt, dass es im Jahr 1872 beim ersten offiziellen Länderspiel in der Geschichte zwischen Schottland und England noch gar keinen Schiedsrichter gab. Erst nach vielen Fouls und Zwistigkeiten entschied man sich zwei Jahre später erstmals für einen Unparteiischen auf dem Spielfeld.“

Ein viel gelesenes Thema auf unserer Website waren Ende des Jahres die neuen Bestimmungen für die Nutzung von Pyrotechnik. In Kürze: Zum Dezember 2025 wurden die Verkaufsregeln verschärft, so dass die Feuerwerkskörper nicht mehr an Ständen und auf Märkten angeboten werden dürfen. Zudem muss man für den Erwerb mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem wurden die Verbotszonen für Pyrotechnik deutlich ausgeweitet, so darf im Umkreis von 250 Metern von Krankenhäusern, Altersheimen, Tierzuchten und weiteren Institutionen nicht mehr geböllert werden. Franz Schanza aus Schrems schreibt dazu:

„Bei uns gelten dieselben Bestimmungen. Sie werden aber hintergangen, und die Sprengmittel und Raketen werden illegal besorgt. Vor allem werden die pyrotechnischen Gegenstände bei den vietnamesischen Verkäufern in Tschechien gekauft, die diese Waren in Hinterzimmern lagern. Trotz schwerpunktmäßiger Kontrollen der Polizei wird über Schleichwege die Ware eingeführt. Aber häufig werden die pyrotechnischen Gegenstände beschlagnahmt. Bei uns passieren jedes Jahr schwere Unfälle und Verbrennungen.“

Foto: Vlasta Gajdošíková,  Archiv des Tschechischen Rundfunks

Wie Polizei und Feuerwehr in Tschechien berichtet haben, fielen die Silvesterfeiern hierzulande im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren relativ ruhig aus, und es wurde merklich weniger geböllert. Die Zahl der Einsätze der Feuerwehr war etwa ein Drittel geringer als vor einem Jahr. Trotzdem wurden mehrere Fälle von schweren Verletzungen an den Händen durch falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern gemeldet.

Peter Wolf drückt seinen Dank für die Reportage über den geplanten Sudetendeutschen Tag 2026 in Brno / Brünn aus:

„In gewohnter journalistischer Qualität wurde von Ihnen dieses historische, komplexe und emotionale Thema umfangreich von allen Seiten beleuchtet und der Weg bis zu diesem Punkt nachgezeichnet. So war es möglich, sich ein eigenes Bild vom aktuellen Stand der Planung, der Reaktionen darauf und sogar einen kleinen Ausblick auf die Zukunft zu verschaffen. Wie weit sich die deutsch-tschechischen Beziehungen zum Positiven gewandelt haben, zeigt nicht nur dies, sondern auch dass dieses erstmalige Ereignis es nicht in ihre Top-3-Artikel der Woche schaffte. Hier standen drei andere aktuelle deutsch-tschechische Themen im Fokus. Darunter auch die Vergabe des deutsch-tschechischen Journalisten-Preises an Ferdinand Hauser. Von meiner Seite aus seien hier auch herzliche Glückwünsche ausgedrückt. Ein verdienter Lohn für eine konstant großartige journalistische Arbeit.“

Birgit Denker und Siegbert Gerhard aus Frankfurt am Main haben uns einen sehr netten Dank zum Ende des Jahres geschickt:

„Unseren lieben Radiostationen sagen wir Danke für all Eure ausgezeichneten Sendungen im Jahre 2025 mit so vielfältigen Themen von Musik, Kultur, Eisenbahnen bis hin zur Politik und Alltagsgeschehen. Das Jahr 2025 neigt sich schnell seinem Ende zu. Dankeschön für all Ihre und Eure Aktivitäten und Freundschaften. Schön, dass es Euch gibt.“

Schön, dass Sie dies schreiben, vielen Dank. Wir freuen uns auf die anstehenden Aktivitäten und Freundschaften im Jahr 2026. Und schreiben Sie uns bitte weiter an Radio Prag International, deutschsprachige Redaktion, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik oder per E-Mail an [email protected].

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